Halbtagesveranstaltung Sonnabend


Perspektiven und Deutungsansätze

Moderne Kunst gilt als „nicht mehr schön“. Sie selbst macht es uns schwer, mit ihr umgehen zu können. Was fangen wir mit einem an die Wand genagelten Urinal von Marcel Duchamp, dem schwarzen Quadrat auf weißem Grund von Kasimir Malewitsch oder „Finnegans Wake“ von James Joyce an?

An diesem Nachmittag soll anhand von vier Antwortversuchen eine mögliche Erklärung gesucht werden. Theodor W. Adorno betont im Blick gerade auf zeitgenössische Kunst: sie könne aufzeigen, dass und wie die realen Verhältnisse anders sein könnte, sie vermittele also den Schein einer besseren Welt. Arnold Gehlens Kernthese im Blick auf moderne Kunst besagt, Kunst könne vom Druck der Institutionen entlasten.

Darüber hinaus wird auf zwei Ansätze einer nicht-ästhetischen Beschäftigung mit Kunst eingegangen, die neue Aspekte aufzeigen wollen.


Kasimir Malewitsch

Marcel Duchamp


Protokoll, geschrieben von einer oder einem Unbekannten

Termin: 24.03.07, 15.00 - 18.00 Uhr, ab 13.30 Uhr Mittagessen
Gebühr: 25,00 / 20,00 / 10,00 / 5,00 Euro
Referent: Friedhelm Decher
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