Ganztagesveranstaltung Sonnabend


Auch Hegel kann man verstehen…

Gender-Seminar
Das Seminar soll eine Einladung sein zu einer konzentrierten Auseinandersetzung, zu Besonnenheit und Nachdenken in einem wieder aufgeheizten Gesinnungs- und Meinungsklima. Wieder „kocht ein Thema hoch“, das einmal mehr soeben Erreichtes in Frage stellen will. „Welche Rolle steht welchem Geschlecht zu?“ Und wieder wird der modernen Zeit in keiner Weise Rechnung getragen.

Und wo sucht man da sinnvoller Weise Rat, um nicht dem gerade mal wieder Hochgespielten zu verfallen? Nicht schlecht ist es, sich einem Philosophen anzuvertrauen. „Der Mann und das Weib“ ist ein Kapitel, das Hegel zum Thema schrieb und das, in der richtigen Interpretation weder schwierig noch weltfern ist, ganz im Gegenteil, auch die lange Zeit, seit es geschrieben wurde, hat ihm nichts von seiner Aktualität genommen.

Mit Blick auf das antike Griechenland, wo sich die erste Linie einer hochkulturellen Differenzbestimmung der Geschlechter vollzog – kann man den Teilnehmern und Teilnehmerinnen konkret die gegenwärtigen Verhältnisse nüchtern aufzeigen. Das Kapitel enthält außerdem eine tiefsinnige Interpretation der „Antigone“ des Sophokles – Frau gegen Institution. Als Grundlage zu weiteren fruchtbaren Überlegungen wird im Seminar außerdem die böse Geschichte des Johann Peter Hebel mit dem Titel: „Seltsame Ehescheidung” gelesen und diskutiert

Protokoll, geschreiben von Gisela Ziegler

Termin: 27.10.2007, 10.30 – 18.00 Uhr
Gebühr: 45,00 / 35,00 / 15,00 / 10,00 Euro
Referenten: Gerd Achenbach
Barbara Abigt
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